Blumenkohl

Allgemein:

Der Blumenkohl hört auf die Namen Käsekohl, Blütenkohl oder Traubenkohl. Er zählt hier zu den beliebtesten Kohl-Arten, ist im Anbau jedoch anspruchsvoller als etwa Brokkoli und die meisten anderen Kohlarten. Anders als bei anderen Kohlarten werden nicht seine Blätter verzehrt, sondern sein Blütenstand. Dessen fleischig verdickte Blütensprossen, die in einem Kopf zusammenstehen, bilden sich bereits im ersten Jahr – was ungewöhnlich ist für einen Kohl. Am bekanntesten ist der weiße Blumenkohl, es gibt aber auch violette, gelbe und rote Arten. Weil deren Hüllblätter die "Blume" nicht komplett umschließen, ist diese beim Heranwachsen dem Licht ausgesetzt – das bewirkt die Einfärbung.

Anbau:

Ab Mitte April kann man den Freilandanbau mit vorgezogenen Blumenkohlpflanzen beginnen. Ab August kann man bereits für das folgende Frühjahr direkt im Gemüsebeet aussäen. Denn der ganzjährig anbaubare Kohl ist auch ein frosthartes Wintergemüse. Zwischen den Reihen sollte ein Abstand von ca. 50 cm eingehalten werden. Der Blumenkohl verträgt fast unendlich viel Sonne, aber der absolute Starkzehrer benötigt regelmäßige starke Bewässerung.

Pflege:

Zwischen den einzelnen Blumenkohlpflanzen sollte regelmäßig gehackt werden um die Unkräuter klein zu halten. Regelmäßiges Gießen ist beim Blumenkohl zwingend notwendig. Kompost oder andere organische Dünger sollten wenn möglich um die Pflanzen immer mal wieder in die Erde eingearbeitet werden. Sobald die Blumen teilweise ausgebildet sind, sind sie mit eingeknickten Blättern zu bedecken. Wenn sich die Blumen gebildet haben, müssen Sie regelmäßig kontrolliert werden, dass sie nicht beginnen, sich aufzulockern, denn dann ist die Reife überschritten.

Ernte:

Anfang bis Mitte Juli kann der Blumenkohl geerntet werden. Da Blumenkohl nicht regelmäßig reift, kann sich die Ernte der einzelnen Pflanzen über mehrere Wochen hinziehen. Geerntet werden die weißen (je nach Sorte auch gelben oder violetten) geschlossenen Blumen/Blütenstände. Kurz vor dem Ernten wässert man optimaler Weise nochmal drei Stunden vorher. Man kann Blumenkohl gut eine Woche lang lagern, indem man ihn ausgräbt und an den Wurzeln verkehrt herum an einem kühlen, dunklen Platz aufhängt.

Blumenkohl lässt sich im Gemüsefach des Kühlschrankes wenige Tage lagern. Man kann ihn auch waschen und in kleine Röschen teilen, dann einfrieren. Am besten legt man die Röschen dazu einzeln auf ein Gefriertablett und packt sie erst in einen Behälter oder eine Tüte, wenn sie tiefgefroren sind

Nährstoffe:

Der Blumenkohl ist sehr kalorienarm. Bei 100 Gramm Blumenkohl fallen gerade mal 25 Kalorien an. Blumenkohl enthält neben einer reichhaltigen Menge an Ballaststoffen, Mineralstoffen und auch eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen. Darunter zum Beispiel B-Vitamine und Vitamin C. Vitamin C ist zum Beispiel wichtig für das Bindegewebe. Daneben enthält Blumenkohl wie viele andere Kohlsorten reichlich Vitamin K.