Radieschen

Allgemein:

Das Radieschen gehört zu den Rettichen und wird dem Knollengemüse zugeordnet. Radieschen sind kleine, runde und rötliche Knollen. Das Kraut des Radieschens ist grün und weist runde, raue Blätter auf. Der Geschmack der Radieschen ist scharf, welcher durch das Senföl, das in den Radieschen vorkommt, ausgelöst wird. Dieses Senföl wirkt antibakteriell und kann so Magen-Darm-Verstimmungen entgegen wirken.

Anbau:

Bei dem Anbau und Pflanzen des Radieschens gibt es gar nicht viel zu beachten. Der Pflanzenabstand beträgt circa 5 cm, das Radieschen ist also ein sehr platzsparendes Gemüse. Der Reihenabstand sollte circa 15 cm betragen und die Radieschensaat sollte nicht tiefer als einen Zentimeter in der Erde sein. Die Aussaat erfolgt von März bis September. Außerdem sollte man die guten und schlechten Nachbarn des Radieschens nicht vergessen. Vorteilhaft für das Radieschen sind z.B. Bohnen, Erbsen, Kohl, Kopfsalate und Möhren. Gurken, Zwiebeln und Basilikum sollten in direkter Nähe des Radieschens vermieden werden

Pflege:

Beim regelmäßigen Gießen der Radieschen, bleibt ein konstanter Feuchtigkeitsgrad erhalten, was eine wichtige Vorrausetzung bei der Pflege des Radieschens ist. Nicht zu viel Wässern sonst bilden sich zu viele Blätter.

Ernte:

Radieschen werden fortlaufend von April bis Oktober geerntet, von der Aussaat bis zur Ernte sind es je nach Sorte nur 21-28 Tage. Ist die Knolle größer als 2 cm kann das Radieschen auch geerntet werden, denn zu lange sollte man nicht warten sonst läuft man ins Risiko, dass die Pflanze verholzt.

Nährstoffe:

Wer Radieschen für den eigenen Verzehr pflanzt acht viel für seine Gesundheit, denn Radieschen sind reich an Vitaminen, Proteinen, Kohlenhydraten, Fette und Energie.