Chicoree

Allgemein:

Der Chicoree stammt aus dem 19. Jahrhundert aus Belgien. Seine Hauptsaison hat er von November bis April und ist daher ein sogenanntes Wintergemüse. Am meisten gepflanzt wird der Chicoree in Frankreich, Holland und Belgien. Da der Chicoree einen herben Geschmack hat wird dieser oft in Verbindung mit Obst verzehrt. Chicoree kann man natürlich auch in einem Auflauf mit Kartoffeln oder roh in Form eines Salates verzehren.

Anbau:

Vor der Anpflanzung sollte der Boden einmal tiefgründig gelockert werden. Man sollte den Chicoree an einem sonnigen Platz pflanzen. Der Boden, den der Chicoree idealer Weise benötigt ist nicht zu trocken und nicht zu nass, außerdem weist er einen mittelmäßigen Humusgehalt auf. Der Chicoree wird im Frühling oder Frühsommer direkt ins Freiland gesät. Er sollte 2 bis 3 cm tief und in einem Abstand von 30 cm gepflanzt werden.

Pflege:

Generell sollte bei dem Chicoree durchweg auf eine ausreichende Bodenfeuchtigkeit geachtet werden. Das Unkraut zwischen den einzelnen Pflanzen sollte entfernt werden.

Ernte:

Der Chicoree sollte 18 bis 20 Wochen nach der Anpflanzung geerntet werden. Die Pflanzen sollten bei der Ernte eine gleichmäßige Form aufweisen und einen Durchmesser von 3 bis 6 cm haben. Der Chicoree wird samt der Wurzel geerntet und anschließend mit Wurzel in einen lichtundurchlässigen Eimer gelegt. Dieser Eimer muss anschließend mit einem Deckel verschlossen werden. Wenn nach der Ernte noch Licht an die Chicoreepflanzen gelangen würde, würde dieser seine Bitterstoffe weiterentwickeln. In den nächsten 3 Wochen sollten sich die gelb-weißen Triebe entwickeln, die nun abgeschnitten werden können. Diese Triebe sind als Chicoree Köpfe bekannt und können nun verwendet werden.

Nährstoffe:

Der Chicoree ist gesund und kalorienarm. 100 g enthalten nur 17 Kalorien. Chicoree enthält zudem Natrium, Kalium, Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. An Vitaminen enthält er Vitamin A, B und C.